Der geile Messias Bu$h gibt Exklusiv-Interview für das neokonservative
Revolver-Wichserblättchen "The Sun"
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,274273,00.html
BESUCH BEI BLAIR
Wirbel um Bush-Interview mit britischem Nackedei-Blatt
Empörung in der US-Presse: Kurz vor seinem Besuch in Großbritannien hat
Präsident Bush ausgerechnet dem britischen Revolverblatt "Sun", das zum
Imperium des Republikanerfreundes Murdoch gehört, ein Exklusiv-Interview
gegeben. Darin bekräftigte er seine Bereitschaft, um einer sicheren Welt
willen wieder Krieg zu führen.
Bush-Interview für das britische Murdoch-Massenblatt "The Sun"
London - Das Interview mit dem Boulevardblatt "Sun", das heute, einen Tag
vor Bushs Eintreffen in England, veröffentlicht wurde, ist auf heftige
Kritik gestoßen. US-Zeitungen kritisierten George W. Bush dafür, dass er ein
Blatt ausgewählt hat, das vor allem für die Nacktfotos auf seiner Seite Drei
bekannt ist. "Nachdem er sein Amt mit dem Schwur angetreten hat, die Würde
des US-Präsidialamts wiederherzustellen gibt der Präsident ein
Exklusiv-Interview einer britischen Boulevardzeitung, die täglich Fotos von
nackten Frauen veröffentlicht", schreibt die "Washington Post".
Nach Angaben der "Washington Post" gab Bush in diesem Jahr weder der "Post"
noch der "New York Times" noch dem "Wall Street Journal" noch "Time" oder
"Newsweek" ein Einzelinterview. Weiteren bedeutenden Zeitungen wie der "Los
Angeles Times", dem "Chicago Tribune", dem "Boston Globe" gewährte er
während seiner ganzen Präsidentschaft noch kein Exklusiv-Interview.
Mit feiner Ironie würdigt "Washington Post"-Autor Dana Milbank die "Sun":
Das Blatt sei viel mehr als Busen. So habe die Zeitung vergangene Woche auch
über eine Frau berichtet, die "aus zwei Frauen gemacht" sei und die "nicht
die biologische Mutter zweier Kinder ist, die sie empfangen und geboren
hat".
Die Empörung ist groß. Bushs Pressesprecher Scott McClellan versucht, die
Wahl des Präsidenten zu rechtfertigen. Die "Sun" habe eine große
Leserschaft - 3,5 Millionen Briten.
In Wahrheit dürfte Bush dem Medienmogul und "Sun"-Besitzer Rupert Murdoch
einen business-trächtigen Gefallen getan haben. Der konservative Verleger
steht hinter vielen Bush-freundlichen Medienorganen, so etwa hinter dem
amerikanischen Nachrichtensender Fox News, der Bushs Irakpolitik
unterstützte.
In dem Interview mit der "Sun" sagte Bush, seine Überzeugung, handeln zu
müssen, sei von den Anschlägen am 11. September 2001 in den USA ausgelöst
worden. "Ich war am Ground Zero nach den Anschlägen. Ich erinnere mich an
die Dunstglocke und den Gestank und den Tod und die Zerstörung. Ich werde
mich immer daran erinnern", sagte Bush, "dort habe ich mich entschieden. Wir
befinden uns im Krieg und wir werden diesen Krieg gewinnen. Und ich empfinde
diese Entschlossenheit noch heute", fügte der Präsident hinzu.
Bush sagte weiter, die US-Streitkräfte und ihre Verbündeten hätten die
Tyrannei des irakischen Präsidenten Saddam Hussein beendet, die Macht des
Moslem-Extremisten Osama Bin Laden in Afghanistan zerschmettert und die
Vereinten Nationen dazu gezwungen, dem Terror ins Gesicht zu sehen.
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Olivier Hess wrote:
> London - Das Interview mit dem Boulevardblatt "Sun", das heute, einen Tag
> vor Bushs Eintreffen in England, veröffentlicht wurde, ist auf heftige
> Kritik gestoßen. US-Zeitungen kritisierten George W. Bush dafür, dass er ein
> Blatt ausgewählt hat, das vor allem für die Nacktfotos auf seiner Seite Drei
> bekannt ist. "Nachdem er sein Amt mit dem Schwur angetreten hat, die Würde
> des US-Präsidialamts wiederherzustellen gibt der Präsident ein
> Exklusiv-Interview einer britischen Boulevardzeitung, die täglich Fotos von
> nackten Frauen veröffentlicht", schreibt die "Washington Post".
Das werden ihm die Amerikaner nicht verzeihen, da bin ich mir sicher.
Die lassen sich alles bieten, Angriffskriege, Diktatur, Schuldenberge,
Steuererhöhung, Verarmung und Wirtschaftsflaute aber bei Schmuddelsachen
sind sie prüde, siehe Lewinski-Affäre.
Hoffentlich reichts wieder für -5%! ;-)
Grüße,
Heiko
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Heiko Mittelstaedt wrote:
> Olivier Hess wrote:
>> London - Das Interview mit dem Boulevardblatt "Sun", das heute,
>> einen Tag vor Bushs Eintreffen in England, veröffentlicht wurde, ist
>> auf heftige Kritik gestoßen. US-Zeitungen kritisierten George W.
>> Bush dafür, dass er ein Blatt ausgewählt hat, das vor allem für die
>> Nacktfotos auf seiner Seite Drei bekannt ist. "Nachdem er sein Amt
>> mit dem Schwur angetreten hat, die Würde des US-Präsidialamts
>> wiederherzustellen gibt der Präsident ein Exklusiv-Interview einer
>> britischen Boulevardzeitung, die täglich Fotos von nackten Frauen
>> veröffentlicht", schreibt die "Washington Post".
>
> Das werden ihm die Amerikaner nicht verzeihen, da bin ich mir sicher.
> Die lassen sich alles bieten, Angriffskriege, Diktatur, Schuldenberge,
> Steuererhöhung, Verarmung und Wirtschaftsflaute aber bei
> Schmuddelsachen
> sind sie prüde, siehe Lewinski-Affäre.
Hallo Heiko,
Bush hat faschistische Methoden, um an der Macht zu bleiben. Das
Wirtschaftswachstum im 3. Quartal soll ja angeblich 7,3 % betragen haben.
Das waren aber Steuergeschenke an die US-Konsumirtschaft, die sofort
verpulvert wurden.
> Hoffentlich reichts wieder für -5%! ;-)
Schwarenegger wurde auch gewählt. Ich mach mir keine Hoffnungen.
> Grüße,
> Heiko
Gruss, Olivier
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Olivier Hess wrote:
> Bush hat faschistische Methoden, um an der Macht zu bleiben. Das
> Wirtschaftswachstum im 3. Quartal soll ja angeblich 7,3 % betragen haben.
> Das waren aber Steuergeschenke an die US-Konsumirtschaft, die sofort
> verpulvert wurden.
Ganz so einfach gehts in Amerika auch nicht. Bushs mag zwar
faschistische Methoden haben, aber die halbwegs demokratische Struktur
ist noch intakt und eine öffenlich Anti-Bush-Diskussion läuft, der sich
mehr und mehr anschließen. Das gibt Hoffnung. Die Kugel gegen Bush ist
im rollen (lets roll ;-)) und sie wird immer größer. Bald ist er platt,
da bin ich überzeugt.
> Schwarenegger wurde auch gewählt. Ich mach mir keine Hoffnungen.
Ich habe Hoffnung. Ohne Hoffnung geht man ein...
Grüße,
Heiko
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Heiko Mittelstaedt wrote:
> Olivier Hess wrote:
>> Bush hat faschistische Methoden, um an der Macht zu bleiben. Das
>> Wirtschaftswachstum im 3. Quartal soll ja angeblich 7,3 % betragen
>> haben. Das waren aber Steuergeschenke an die US-Konsumirtschaft, die
>> sofort verpulvert wurden.
>
> Ganz so einfach gehts in Amerika auch nicht. Bushs mag zwar
> faschistische Methoden haben, aber die halbwegs demokratische Struktur
> ist noch intakt und eine öffenlich Anti-Bush-Diskussion läuft, der
> sich mehr und mehr anschließen. Das gibt Hoffnung. Die Kugel gegen
> Bush ist
> im rollen (lets roll ;-)) und sie wird immer größer. Bald ist er
> platt,
> da bin ich überzeugt.
Wetten, das nicht!
"Let's roll" hat die Amerikaner mobilisiert.
Selbst Michael Moore (Stupid white man) meint, dass die Europäer fast so
negativ eingestellt wären wie die Amerikaner. Ausserdem meint er, Dänemark
sollte raus aus Skandinawien und Finnland rein (Dänemark unterstützt den
Kurs der USA). Amis sind Dummschwätzer.
>> Schwarenegger wurde auch gewählt. Ich mach mir keine Hoffnungen.
>
> Ich habe Hoffnung. Ohne Hoffnung geht man ein...
Und ich hab sie verloren.
> Grüße,
> Heiko
Gruss, Olivier
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